Wir können Kampagnen schalten die gesehen werden, andererseits sollten wir Kampagnen inszenieren über die gesprochen wird!

Mega Light- und City Light Boards (MLB/CLB)

Mega Light- und City Light Boards: Allgemeine Werbeträgerinfo

Allgemeine Werbeträgerinfo

Medium

Mega Light Boards (auch: City Light Boards oder kurz: MLB, CLB) sind ein spezieller Werbeträger der Mediengattung Außenwerbung. Während klassische Plakate allenfalls von vorne beleuchtet werden, handelt es sich bei MLB/CLB um hinterleuchtete, zumeist auf einem Monofuß stehende  9m²  Vitrinenwerbeflächen an hochfrequentierten Straßen, Kreuzungen und ÖPNV Bereich. MLB/CLP stehen i.d.R. quer zum Verkehr und sorgen u.a. durch ihre Größe, Hinterleuchtung und Bewegung für beste Reichweiten und Kontakte

Format

18/1 Bogenformat, oder 3.560 mm x 2.520 mm Queerformat (BxH)

Bestand

Ø ca. 13.250 Standorte

Verbreitung

Bundesweit, flächendeckend in Orten ab ca. 100.000 Einwohner, teilweise auch in Orten ab ca. 80.000 Einwohnern

Belegung

Netzbelegung, die Werbeträgerunterart „Mega Light Selekt“ kann auch einzeln Selektiert werden

Laufzeit

KW ( 7 Tage je Flight, starten zumeist Dienstags mit dem Aushang)

Kosten

Differenziert sich je nach Ortsgrößenklasse stark. Zwischen 37 EUR bis 120 EUR pro Plakat und Tag.

Buchungsvorlauf

Inkl. Druck ca. 21 Werktage vor Aushang.

Mögl. Buchungsenpässe

Bei kurzfristigen Buchungen April/Mai | Septemper/Oktober| Dezember – eher aber nur in Orten ab 500.000 Ew+ 

Druckformat

4-teilig

Das Maß nach dem Motivschnitt der Bogenteile beträgt 3.540 mm x 2.470 mm

Die sichtbare Größe beträgt 3.416 mm x 2.442 mm

Produktionsart

je nach Auflage: • 10er Raster im Offsetdruck
• 56 bis 300 dpi im Digitaldruck

Papier

Druck auf 150 g/qm bzw. 170 g/qm mattes Bilderdruckpapier

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Allgemein

Mega-Light-, oder City-Light Boards sind von ihrem Format die „Big Player“ der klassischen Außenwerbung. Groß, breit, hinterleuchtet und immer in „Bewegung“, so  prägen die bis zu  5 Meter hohen Werbeanlagen die meisten Großstädte Deutschlands. Haben Sie nicht auch schon einmal gedankenverloren auf dem Arbeitsweg über eine Kreuzung geschaut und sind an diesem großformatigen Wechselmedium und seinen Werbebotschaften „hängen“ geblieben?

Ob große Modeanbieter oder aktuelle TV Highlights … immer wieder begegnen uns die plakativen  9m² Werbeflächen an hochfrequentierten Straßen und Kreuzungen im Stadtbild. Besonders durch ihre „Hinterleuchtung“ wirkt das Medium in der „dunklen Jahreszeit“ oder der Abenddämmerung stark auf die Verkehrsteilnehmer und präsentiert dabei die neusten Werbebotschaften effektiv.

Wenn Sie sich nun fragen warum es zwei Bezeichnungen für eine Werbeträgerart gibt, ist die Erklärung ganz einfach. In Deutschland sind vornehmlich zwei Stellenbetreiber für das Medium verantwortlich. Beide Anbieter verwenden dabei eine unterschiedliche Namensgebung. Während der Marktführer in diesem Mediensegment Ströer, die Bezeichnung Mega Light Board (Mega-Light Net oder Mega Light Select) verwendet, bezeichnet der Anbieter Wall/Decaux seine Werbeflächen mit dem Begriff  City Light Board . Bei beiden Medien sprechen wir über die gleiche Werbeträgerart.

Um das Ganze ein wenig einfacher zu verstehen bezeichnen wir in den kommenden Zeilen den Werbeträger mit dem Begriff „Mega-Light“.

Funktionalität

Mega-Light Flächen werden i.d.R. als Netze vermarktet, d.h. es gibt je Ort eine gewisse Netzstärke die vom Anbieter abgenommen werden muss. Diese Netze beinhalten zumeist Werbeträger mit einer Vor- und Rückseite, bei denen bis zu drei Werbetreibende rollierend pro Seite eingesetzt werden können.  Kurzgefasst heißt das, dass ein Kunde bei einer Belegung eines Mega-Light Netzes kein Alleinstellungsmerkmal hat, sondern sich den Werbeträger mit anderen teilen muss. Bei drei Kunden wird bei einem Werbeträger daher das Plakat in Intervallen gewechselt. Die beiden äußeren Plakate haben dann zumeist eine Standzeit von ca. 7.5 Sekunden, das Plakat in der Mitte aufgrund seiner höheren „Wechselfrequenz“ von nur 5 Sekunden. Bei einem Wechsler mit nur zwei Werbetreibenden kann man davon ausgehen, dass beide Motive eine Standzeit von ca. 7.5 Sekunden haben.

Da Mega-Light Flächen als Netze vermarktet werden, hat der Kunde i.d.R. aber keinen Einfluss darauf ob er eine äußere oder die mittlere Position des Wechslers belegt. Die Motivposition wird dem Kunden vom Stellenanbieter zugewiesen. Es findet dabei eine gleichmäßige Verteilung der Motive und deren Position über die „Wechsler“ des jeweiligen Netzes statt. Sollten Kunden nun Einwände gegen die Wechseleigenschaften des Mediums einbringen, dann kann man jederzeit darauf hinweisen, dass gerade das „Wechseln der Motive“ bei Verkehrsteilnehmern für Aufmerksamkeit sorgt, dies wurde bisweilen auch durch fachspezifische Studien belegt. Als letzte technische Information muss man darauf hinweisen, dass Mega-Light Flächen in das städtische Strom- und Beleuchtungsnetz integriert- und daher während des Tages nicht hinterleuchtet sind.

Planung und Strategie

Je nach Ort und Netzgröße garantiert Ihnen die Abnahme eines Mega-Light Netzes ein werbliches Grundrauschen im Ort. Lt. der „ma Plakat“ erzeugt ein solches Netz einen Werbedruck von Ø 450 -650 GRP pro Ort. Der tatsächliche Werbedruck variiert von Ort zu Ort und ist abhängig von der jeweiligen Netzstärke und Qualität der Werbeträger.

Eine solche Monostrategie bietet sich an, wenn man z.B. „Crossmedial“ agiert und neben dem Plakataushang evtl. auch noch Funkspots im betreffenden Werbegebiet schaltet.

Soll ein Ort mit einem klassischen Werbedruck von 1.000- 1.200 GRP rein über die Aussenwerbung „bespielt“ werden, bietet sich die Hinzunahme qualitativer Großflächen als optimale Werbeträgerergänzung, bei einem gleichen Format, an.

Eine Steigerung des Werbedrucks könnte dann nur noch erzielt werden, wenn man neben einem Mega-Light Netz ein Teil-, oder Hauptnetz von City-Light-Poster in den Mediamix integriert. Diese Lösung ist aber eher etwas für größere Werbebudgets, da beide Netzwerbeträger, je nach Ortsgrößenklasse, auch entsprechende Kosten aufwerfen.

Besonderheit: Mega Light Select

Seit 2013 bietet der Anbieter Ströer auch Mega-Light Flächen zur Einzelselektion an. Hierbei handelt es sich aber zumeist nicht um die Top- und Innenstadtflächen des Ortes, sondern oftmals um ehemalige Premium Billboards (u.a. U-Bahnbereich), Wandwechsler und Mega-Light Standorte auf Einfallsstraßen außerhalb des städtischen Kerngebietes. Für eine klassische Monokampagne bieten sich diese selektierbaren Flächen nicht unbedingt an, aber sie bieten eine gute Möglichkeit, eine klassische Großflächenkampagne mit qualitativen Mega-Lights im Ortsgebiet zu „unterfüttern“, bzw. aufzuwerten.

Besonderheit: Digitale City Light Boards

Es bedarf keines Hellsehers, wenn man in die Zukunft der OoH-Landschaft schaut. Die Einführung und Umrüstung von klassischen zu digitalen Werbeträgern in der Außenwerbung wird in den kommenden Jahren stark zunehmen. Der Anbieter Wall/Decaux bietet schon jetzt in Berlin ein Digitales City Board Netz mit bis zu 35 Flächen an. Auch an Flughäfen werden schon die ersten, digitalen Medien auf den Zufahrtstraßen aufgebaut.

Produktion:

Auch wenn Mega Lights, je nach Werbestrategie, ein hervorragendes, qualitatives Medium darstellen, so haben sie derzeit auch einen Makel,… – die Produktionskosten.

Im Prinzip werden Mega Lights ganz normal als Plakat in einer 4er-Teilung gedruckt. Da die Plakate aber durch den Wechselmechanismus der Werbeanlagen einer hohen Belastung ausgesetzt werden, müssen die Plakate „händisch“ mit Folie „hinterklebt“ (konfektioniert) werden. Diese Produktionsweise bedarf nicht nur einer längeren Herstellungsweise, sondern wirft pro Plakat Mehrkosten von bis zu 9,60 EUR auf. Ein Kostenfaktor der je nach Druckauflage schwer ins Gewicht fallen könnte.

Sollten Sie Interesse an dem Medium oder einer strategisch ausgerichteten Planung von Außenwerbeträgern sein, steht Ihnen die ASS Werbe GmbH gerne partnerschaftlich bei der Konzeption, Planung und Umsetzung zur Seite.

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